Weitsichtigkeit (Hyperopie)


Sind Sie jünger als 35 Jahre, werden Sie eine bestehende Weitsichtigkeit vielleicht noch nicht bemerkt haben, denn die Akkommodationsfähigkeit, d.h. die Eigenschaft des Auges, die Brechkraft der Linse anzupassen, reicht bis dahin meist noch aus, um in der Ferne und auch noch in der Nähe scharf sehen zu können.
Das Auge muss dabei aber ständig mehr oder weniger stark akkommodieren. Eine Lesebrille wird deshalb früher als bei Normalsichtigen nötig.

Nahbereich - unscharf

Blick in die Ferne - scharf

 Videofilm: Weitsichtigkeit

Grund

Beim normalen Sehen liegt der Brennpunkt des einfallenden Lichts genau auf der Netzhaut - Sie sehen scharf. Bei Weitsichtigen liegt er hinter der Netzhaut. Das Auge ist zu kurz gebaut.

Je stärker die Weitsichtigkeit, d.h. je weiter der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegt, desto stärker muss das Auge die Brechkraft anpassen, akkommodieren. Der positive Wert des Brechkraftfehlers wird in Dioptrien gemessen, z.B. +3,5 dpt. Zum Scharfsehen muss der Brennpunkt wieder auf die Netzhaut verschoben werden. Das kann erreicht werden durch eine (Lese-)brille, Kontaktlinse oder durch Laser-Korrektur, wobei die Brechkraft der Hornhaut erhöht wird.

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