Auge und Sehen


Videofilm: Das Auge  

Auge, SehvorgangDas optische System aus Hornhaut und Augenlinse bewirkt, dass das, was wir betrachten auch scharf auf der Netzhaut abgebildet wird.
Es entspricht in etwa dem Wirkprinzip eines Fotoapparates. Der Film in der Kamera entspricht dabei der Netzhaut in unserem Auge.
7 Mio. farbempfindliche Zapfen und 125 Mio. besonders lichtempfindlicher Stäbchen wandeln Lichtreize in Nervenimpulse um, die über den Sehnerv zum Gehirn geleitet werden. Das Auge passt sich zudem unterschiedlichen Sehbedingungen optimal an. Wir erkennen schwach leuchtende Sterne, haben aber auch kein Problem bei hellstem Sonnenlicht sehr gut zu sehen.

 

Nah und Fern immer scharf...

Unser Auge verfügt über ein perfektes “Scharfstell- System”. Der “Stellmotor” sind die Ziliarmuskeln, die die Zonulafasern vorspannen. Diese können blitzschnell gespannt oder entspannt werden.
Schauen wir entspannt in die Ferne, wird die Augenlinse flach gezogen.
Betrachten wir nahe Gegenstände, muss sich die Augenlinse wölben, um eine höhere Brechkraft zu erzielen.
Diesen Anpassvorgang nennt man Akkommodation.

Akkommodation: Prinzip

...doch nicht für immer.

Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit zur Akkommodation nach.  Als Folge des natürlichen Alterungsprozesses verliert die Augenlinse ihre Elastizität, so dass zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr das Scharfsehen naher Gegenstände zunehmend schlechter wird. Man wird alterssichtig. Normal- und Weitsichtige benötigen dann eine Lesebrille. Gering Kurzsichtige können ohne ihre Brille lesen.

 

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